Alle Schnapsbegriffe in einer Kategorie

Schnaps

Die Branntwein Definition

Der Name Branntwein war ursprünglich aus der Bezeichnung „ein Brand (= Destillat) aus Wein“ abgeleitet worden. Dies hat sich aber im Lauf der Zeit geändert. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich dann der Name nach und nach auch durchgesetzt zur Bezeichnung anderer alkoholischer Getränke mit höherem Alkoholgehalt, der durch Destillation gewonnen wurde. Alkoholische Getränke, die ausschließlich durch Destillation von Wein gewonnen werden, werden heute als Weinbrand bezeichnet. Somit ist Branntwein ein Oberbegriff, der für alle Spirituosen gilt, die durch Brennen bzw. Destillieren hergestellt wurden. Unter den Oberbegriff fallen also auch Produkte, die z. B. aus Obst oder aromatisierten Destillaten hergestellt wurden. Voraussetzung war dabei ursprünglich, dass als Branntwein bezeichnete Destillate mindestens 15 Vol.-% Alkoholkonzentration aufweisen.

Die Branntwein Regelung

Inzwischen ist die Verwendung der Definition europaweit durch die EU geregelt. Danach beträgt der Mindestalkoholgehalt von Branntwein 37,5 Vol.-%. und der Höchstalkoholgehelt maximal 86 Vol.-%. Wie alles, was die EU-Komission regelt, werden auch noch eine Menge weiterer Parameter definiert. Dazu gehört u. a., dass die Spirituose einen Konzentration an flüchtigen Bestandteilen aufweist, die mindestens 125 g/hl r. A. beträgt. Der Höchstgehalt an Methanol darf bei 200 g/hl r. A. liegen. Die EU-Verordnung ist in 46 Kategorien gegliedert, die verschiedene Spirituosen definieren. Branntwein ist eine davon.

Gin

Gin – das Trendgetränk der heutigen Zeit

Gin zu Deutsch Wacholder gehört zu den Hauptbestandteilen zahlreicher Cocktails und ist eine in der Regel farblose Spirituose. Entstanden ist das Alkoholgetränk im 17. Jahrhundert durch Importe in England. Nach einer EU-Verordnung gibt es drei definierte Kategorien: Gin, Destillierter und London (dry). London darf nach dieser Verordnung keine anderen neben den pflanzlichen Stoffen zugesetzten Zutaten außer Wasser enthalten, damit diese Bezeichnung gtragen darf.

Was bedeutet Dry?

Dry bedeutet, dass die Spirituose nicht mehr als 0,1g Zucker je Liter beinhalten darf. In der Europäischen Union muss die Spirituose immer mindestens 37,5 Prozent Alkohol enthalten. Gute Abfüllungen enthalten jedoch häufig deutlich mehr Alkohol, damit der Geschmack besser zur Geltung kommt. Der charakteristische Geschmack dieses Getränks kommt dabei aus der Aromatisierung mit den Gewürzen Koriander oder Wacholderbeeren.

Gin

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Aroma

Was ist ein Aroma?

Unter Aroma wird ein angenehmer und starker Geschmack oder Duft verstanden. Dieser Geschmack oder Duft kann sowohl durch natürliche als auch chemische Stoffe hervorgerufen werden. Der Mensch nimmt diese Aromen durch seinen Geruchssinn wahr. Dabei kann ein Mensch über tausend verschiedene Gerüche mit den Geruchsrezeptoren unterscheiden. Der Geschmackssinn der Zunge dagegen kann nur die fünf Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, bitter und umami wahrnehmen. Bei natürlichen Aromen kommt es aufgrund von meteorologischen Einflüssen zu erheblichen Unterschieden in der Qualität.

Durch die industrielle Verarbeitung von Nahrungsmitteln spielt die Herstellung von Aromastoffen eine immer größer werdende Rolle. Um die Aromen in der Zubereitung der Lebensmittel leichter zu dosieren, werden sie mit Lösungsmitteln wie Stärke, Milchzucker oder Alkohol vermengt. Die Verwendung des Begriffs Aroma ist in der europäischen Aromenverordnung normiert. Besonders die Verwendung des Begriffs natürliches Aroma unterliegt speziellen Regelungen.

Grappa

Was ist ein Aperitiv?

Unter einem Aperitif wird meistens ein alkoholisches Getränk verstanden, welches vor dem Essen zu sich genommen wird, um, wie der Name schon sagt, den Appetit anzuregen. Insbesondere in der französischen und italienischen Küche ist ein Aperitif eine weit verbreitete Tradition. Neben seiner Funktion als Appetitanreger erfüllt er auch eine gesellige, soziale Funktion, indem er den Gästen die Zeit des Wartens auf das Essen verkürzt und zum Anstoßen anregt. Als Aperitif werden bevorzugt Spirituosen, wie Schaumweine, Weine, Cocktails und Bier serviert. In Frankreich ist der traditionelle Apetitanreger ein Pastis.

Aperitiv

Zu einem Aperitif werden häufig kleine Appetithäppchen oder Gebäckspezialtäten angeboten. An Feiertagen können Sie auch die klassischen Aperitifs wie Sekt oder Champagner anbieten, das stimmt die Gäste feierlich auf das Essen ein. Auch nicht alkoholische Getränke wie frisch gepresste Säfte können geeignet sein. Wichtig ist vor allem, dass der Aperitif zum Essen passt. Dafür können je nach Essen auch mehrere Appetitanreger zur Wahl gestellt werden. Ungeeignet sind Appetitanreger, die Milch oder Milchprodukte enthalten, da sie den Magen sättigen.

Gin

Fässer; Einzahl Faß

Fässer finden in der Alkoholherstellung und -verarbeitung vielfältige Verwendungen. Neben der Nutzung als Transportmittel (Beispiel Bierfaß), werden sie auch zur Gärung (Maischefaß) und zur Lagerung im Sinne des Ausbaus (hier vor allem bei Wein oder auch Whisky) eingesetzt.
Der Ausbau erfolgt üblicherweise in Holzfässern, da diese Aroma- und Farbstoffe an den in ihnen enthaltenen Alkohol abgeben sollen. Die so gewonnenen Aromen variieren nicht nur durch die Holzart der Fässer, sondern auch durch den vorherigen Inhalt.

Fässer gibt es in verschiedenen Größen; von einigen wenigen Litern Inhalt bis hin zu 1,7 Millionen Litern Fassungsvermögen beim Dürkheimer Riesenfaß, dem größten Fass der Welt.

Fässer aus Holz können bei richtiger Lagerung mehrere hundert Jahre genutzt werden. Die Herstellung von Holzfässern ist sehr aufwendig und erfolgt von Hand. Die dabei am häufigsten verwendete Holzart ist Eiche. Der Beruf eines Fassbinders, Böttchers oder auch Küfers stirbt jedoch zusehends aus.

Grappa

Als Digestif werden eine Reihe von alkoholischen Getränken bezeichnet, die nach einer Mahlzeit zur Förderung der Verdauung getrunken werden. Digestifs unterscheiden sich vom Aperitif, der vor der Mahlzeit eingenommen wird. Der Digestif wird auch Verdauungsschnaps genannt. In der Schweiz ist die Getränkeart unter der Bezeichnung Verdauerli bekannt, während im norddeutschen Raum der Begriff Zerhacker herkömmlich ist. Der Begriff Digestif leitet sich aus dem lateinischen Wort für Verdauung ,digestio‘ ab, und bedeutet grob übersetzt ,die Verdauung betreffend, auch, verdauungsfördernd. Unter den als Verdauungsschnaps bezeichneten Spirituosen sind Weinbrände (z. B. Cognac), klare Spirituosen (z. B. Wodka, Korn), diverse Liköre und Obstbrände (z. B. Mirabellenbrand).

Die verdauungsfördernde Wirkung des Digestifs hängt mit den im Getränk enthaltenen Bitterstoffen zusammen. Diese Substanzen regen Zellen in der Magenschleimhaut an, Säure zu produzieren, welche die Vorverdauung der Speisen vereinfacht. Des Weiteren enthalten die meisten Digestifs Kräuterextrakte und/oder Gewürze mit verdauungsfördernder Wirkung. Die verdauungsfördernde Wirkung des Verdauungsschnapses ist jedoch nicht wissenschaftlich belegt. Während Bitterstoffe nachgewiesen die Verdauung fördern, ist auch bekannt, dass Alkohol verdauungshemmend wirkt, weil es die Muskeln des Verdauungstraktes entspannt und so die Pumpbewegung der Magenwände hemmt, die den Mageninhalt vorwärts bewegen würden. Viele Wissenschaftler sind sich einig, das die verdauungsfördernde Wirkung des Verdauungsschnapses ein Placeboeffekt ist.

Schnaps

Als Geist wird eine Spirituose aus Früchten oder Beeren mit geringem Zuckergehalt (Zwetschgen, Birnen, Äpfeln, Himbeeren, etc.) bezeichnet. Von Obstbrand unterscheidet sich Obstgeist dadurch, dass bei Obstgeist die Aromatisierung des geschmacksneutralem, reinem Alkohol ausschließlich durch Früchte erfolgt, üblicherweise Beerenfrüchten, da deren geringer Zuckergehalt für eine alkoholische Gärung unzureichend ist. Der bekannteste Geist, den wahrscheinlich auch Sie kennen, ist Himbeergeist. Bezüglich der Lagerung und der Lagerzeit gibt es für Geist keine verbindlichen Vorgaben. Die Spirituosen-Kategorie Obstgeist ist europaweit einheitlich geregelt. Der Mindestalkoholanteil muss 37,5 Volumenprozent betragen. Obstgeist trinken Sie leicht gekühlt oder bei Zimmertemperatur.

Wesentliche Unterschiede zwischen Obstbrand und Obstgeist gibt es bei der Herstellung. Eine Spirituose mit der Bezeichnung Obstbrand ist generell teurer als Obstgeist, da die Herstellung aus kleinen Früchten wesentlich aufwendiger ist. Zur Herstellung von Obstbrand wird gegärte Maische verwendet. Beim Ostgeist werden sowohl die Farbe als auch die Aromen aus den Früchten durch zugefügten Neutralalkohohl gelöst. Zur Herstellung von Obstgeist werden deshalb besonders aromatische Früchte verwendet. Tiefgekühlte oder frische Früchte werden in Alkohol eingelegt, damit der Alkohol die Aromen aufnimmt. Dieser Frucht-Alkohol-Ansatz wird anschließend destilliert. Außer Himbeeren werden zur Herstellung von Geist Hagebutten, Heidelbeeren, Vogelbeeren, Brombeeren, Holunderbeeren und Schlehen verwendet. Geist darf nur sortenrein verkauft werden.

Grappa

Weinbrand ist eine der ältesten Spirituosen weltweit. Sie wird aus Weintrauben gebrannt. Auch bei den ausländischen Varianten Cognac, Armagnac (Frankreich) und Brandy (Spanien) handelt es sich um Weindestillate. Außer Deutschland sind die USA, Italien, Spanien und Frankreich bedeutende Weinbrand-Produzenten. Welche Spirituosen als Weinbrände verkauft werden darf, definiert das EU-Spirituosen-Recht. Weinbrände können Sie leicht von anderen Spirituosen unterscheiden. Eine Spirituose, die Ihnen als Weinbrand zum Verkauf angeboten wird, muss mindestens 36 Volumenprozent Alkohol besitzen. Weinbrand muss zudem mindestens 6 Monate in kleinen Fässern mit weniger als 1000 Liter und anschließend 12 weitere Monate in großen Eichenholzfässern reifen. Diese verleihen der Spirituose ihr unverwechselbares Aroma.

Bei Brandy handelt es sich ebenfalls um Weinbrand. Diese Bezeichnung wird zudem für Spirituosen verwendet, die nicht aus Traubenwein erzeugt werden. Spanien ist der wichtigste Brandy-Erzeuger. Brandy wird generell aus zwei unterschiedlichen Destillaten hergestellt. Mit diesen beiden Destillaten soll ein feinerer Geschmack erzielt werden. Deutscher und französischer Weinbrand (Cognac) wird aus Holandas (60 bis 65 Volumenprozent Alkohol) hergestellt. Cognac muss mindestens 30 Monate in Limousin-Eiche-Fässern lang reifen. Die alten Fässer verleihen Cognac die goldgelbe Farbe und den milden Geschmack. Armagnac – wird aus Trauben von mindestens fünf Jahre alten Weinreben gebrannt. Bereits beim Traubenanbau müssen Vorschriften eingehalten werden.

Schnaps

In die deutsche Sprache übersetzt bedeutet der Begriff Spirituose „geistiges Getränk“ oder „Geist“. Früher wurde in Deutschland die Bezeichnung Branntwein verwendet. Das alkoholische Getränk ist zum Genuss für Sie und andere Menschen bestimmt. Laut aktueller EU-Bestimmungen müssen Getränke, die Ihnen als Spirituosen angeboten werden, einen Alkoholanteil von mindestens 15 % Vol. besitzen. Eine Ausnahme gilt für Eierlikör. Bei dieser Spirituose muss der Anteil an Alkohol mindestens 14 % Vol. betragen. Umgangssprachlich werden Spirituosen schlicht Schnaps genannt, da Sie das Getränk mit einem schnellen Zug aus einem kleinen Glas trinken.

Ausgangsmaterial für die Herstellung einer Spirituose wird entweder durch Vergärung von Fruchtsäften oder zuckerhaltigen Getreidelösungen oder durch das Einlegen von Früchten und Beeren in Alkohol erzeugt. Wasser oder Brände basieren auf vergorenen Fruchtmaischen. Bei Geist, beispielsweise Himbeergeist, erzeugt hochprozentiger, neutral schmeckender Alkohol das Aroma. Zucker enthält diese Spirituose nur geringe Mengen. Das anschließende Brennen wird Destillation genannt.

Eine Spirituose kann durch eine ein- oder mehrmalige Destillation hergestellt werden. Bis zur Reife wird das Destillat meistens in Eichenholzfässern gelagert. Das Holz verleiht dem Destillat eine bräunliche Färbung. Um den Alkoholanteil auf Trinkstärke zu reduzieren, wird dem Destillat Wasser zugesetzt. Sie können des Weiteren Spirituosen kaufen, denen zur Aromatisierung eine geringe Menge Pflanzenextrakt beigegeben wurde.

Destille

Werdegang Obstbrand Um den Begriff Rauhbrand näher zu erklären, muss man vorab die einzelnen Vorgänge erklären die zur Herstellung von Obstbrand nötig sind. Obst muss reif geerntet und sogleich verarbeitet werden. Vorab müssen Stängel und Blätter beim Waschen entfernt werden. Anschließend Obst in Obstmühle mahlen, danach in Fässer einfüllen.Tipp: Hefe hinzufügen, beschleunigt Vorgang der Gärung. […]