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Hazelnut Mudslide

Zutaten

Zubereitung

Ein dekadenter Dessert-Cocktail mit Haselnuss- und Schokoladennoten.

Fülle einen Shaker mit Eiswürfeln.
Füge den Wodka, den Kaffeelikör, die Haselnusscreme und die Sahne (oder das Vanilleeis) hinzu.
Schüttle kräftig.
In ein gekühltes Cocktailglas abseihen.
Optional: Mit Schokoladensirup garnieren.

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Limoncello Cocktail

Zutaten

Zubereitung

Füllen Sie ein Longdrink-Glas mit Eiswürfeln.
Gießen Sie Limoncello, Vodka, Limonensaft und Sprite oder Limonade in das Glas.
Verrühren Sie die Zutaten vorsichtig.
Garnieren Sie das Glas mit Limonen- und Zitronenscheiben (optional).
Servieren Sie den Limoncello Cocktail und genießen Sie ihn!
Hinweis: Sie können die Menge an Limoncello oder Limonensaft je nach Ihrem Geschmack anpassen.

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Beeren Gin Fizz

Zutaten

  • 2 oz Löwen Gin
  • 1 oz Prinz Waldbeeren Likör
  • 1 oz frisch gepresster Zitronensaft
  • 1/2 oz einfacher Schlemmerland Sirup
  • 1 Eiweiß
  • Sprudelwasser
  • Eis
  • Beeren (zum Garnieren)

Zubereitung

Gib den Gin, den Waldbeeren Likör, den Zitronensaft, den einfachen Sirup und das Eiweiß in einen Shaker und schüttle alles kräftig durch. Gib Eis in ein hohes Glas und gieße den Drink darüber. Fülle das Glas mit Sprudelwasser auf und garniere den Drink mit Beeren.

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Vorlauf

Den Vorlauf werden Sie im Zusammenhang mit Schnapsbrennerei auf jeden Fall kennen lernen. Der Ausdruck gilt als Fachbegriff bei der Herstellung von Spirituosen. Genau gesagt: In der Schnapsbrennerei wird der erste Schritt in Richtung fertigem Produkt als Vorlauf bezeichnet.

Der Begriff steht immer für das aller erste Destillat beim gesamten Ablauf einer Destillation. Vom Vorlauf hängt u.a. die Qualität und Stärke vom Endprodukt ab, welches bis zur Fertigstellung noch die beiden Phasen Mittellauf und Nachlauf bestehen muss.

Ohne einen exakten Vorlauf werden Sie kein positives Ergebnis erzielen. Wichtig ist dabei das richtige Mengenverhältnis der Zutaten von z. B. Obst und Alkohol. Diese Mischung im Vorlauf ist im Prinzip das eigentliche Destillat. Der Prozess Brennen von Alkohol beginnt.

Ein Vorlauf weist als typische Eigenschaft einen mehr oder weniger intensiven Geruch nach Klebstoff auf. Das ist absolut charakteristisch und normal. Die Kunst und Fertigkeit liegt darin, den Klebstoff vor der weiteren Verarbeitung vom Vorlauf zu trennen. Das gelingt bei dem flüssigen Gemisch mittels thermischem Verfahren.

Nach der gelungenen Trennung bleibt Ihnen zur weiteren Verarbeitung der eigentliche Brand übrig. Er ist genießbar und bildet die Basis für den nächsten Schritt zu fertigen Spirituosen.

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Mittellauf

Der Mittellauf beginnt ab ca. 81 Grad aus dem Kühler zu kommen. Er ist zudem das Herzstück und zugleich das Ziel beim Schnapsbrennens (=Edelbrand). Der Mittellauf hat einen besonders hohen Alkoholgehalt von ca. 80% und mehr. Beim Schnapsbrennen bringt man die Alkohol-Wassermischung langsam zum Kochen.

In dem sich dabei bildenden Dampf ist die Konzentration an Alkohol höher als in der vorher bestehenden Mischung (weil der Alkohol schon bei 78°C kocht und das Wasser nur bei 100 Grad zu kochen beginnt lässt sich dar Alkohol vom Wasser gut trennen.


Beim Brennen steigt der sich bildende Dampf durch ein Steigrohr. Im Kühler wird es dann wieder abgekühlt. Es entsteht ein besonders hochprozentiger Schnaps. Vor dem Mittellauf gibt es den Vorlauf. Wann dieser endet und der Mittellauf beginnt oder nach dem der Nachlauf anfängt, kann nicht so einfach beantwortet werden. Es erfordert viel Erfahrung seitens des Brenners.

Daher sollte man sich die folgenden Punkte als Faustregel merken: Der Vorlauf endet bei 80 Grad und riecht etwas wie Klebstoff. Der Mittellauf findet zwischen 81 und 89 Grad statt und der Nachlauf beginnt bei 90 Grad. Der Vorlauf wird oft entsorgt, da er giftig ist.

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Volumenprozent

Ob Bier oder Wein, auf jeder Flasche steht der Alkoholgehalt in Prozenten, so zum Beispiel Bier 4,5 % Alkohol, Wein 12 % Alkohol. Obwohl, täglich Alkohol konsumiert wird, wissen die wenigsten Konsumenten was der Alkoholgehalt, ausgedrückt in Volumenprozent für eine Bedeutung hat.
Obwohl, die Aussage Volumenprozent keiner DIN-Norm entspricht, findet man diesen Ausdruck immer noch auf Flaschen mit alkoholischem Inhalt.
Lebensmittel in Fertigpackungen dürfen nur in Umlauf gebracht werden, wenn der Alkoholgehalt bei Getränken von mehr als 1,2 Volumenprozent gekennzeichnet sind.

Berechnung Alkoholgehalt

Um den Alkoholgehalt eines Getränks zu ermitteln, sind folgende Daten notwendig:

– Quantum des Getränks in ml
– Alkoholgehalt in Volumenprozent

Zudem muss zur Berechnung das spezifische Gewicht von Alkohol mit einbezogen werden = 0,8 g/cm3.

Dazugehörige Formel: Menge in ml x (Vol.-%/100) x 0,8 = Gramm reiner Alkohol.

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Tresterbrand

Tresterbrand wird aus vergorenem Traubentrester destilliert. Die Bezeichnung Tresterbrand ist abgeleitet von dem sogenannten Trester bzw. Treber. Das ist ausgepresste Maische bei der Weinherstellung. Viele kennen den Tresterbrand besser unter dem Namen Grappa oder Marc, wie man ihn Italien und Frankreich nennt. Diese drei Destillate werden aus den Rückständen bei der Wein- und Saftherstellung gebrannt. Überall dort wo Wein angebaut wird, stellt man auch verschiedene Tresterbrände her. Es handelt sich hierbei um traditionelle Destillate – die das „Abfallprodukt“ der Vergärung der Trauben und von Obst sind.

Der Tresterbrand ist stark aromatisch, denn die Fruchtrückstände darin sind sehr konzentriert. Die Destillation überträgt das jeweilge Fruchtaroma auf das Destillat. Der Geschmack ist meist eindeutig und man kann die zugrundeliegende Frucht gut erkennen. Man unterscheidet z.B. Tresterbrände vom Riesling, dem Gewürztaminer- oder von der Muscat-Traube deutlich. Viele dieser Destillate sind sozusagen „sortenrein“.

Der Tresterbrand stand im Ruf der Arme-Leute-Schnaps zusein, da er auf einer Resteverwertung basierte. Früher wurde er von laienhaften Brennern hergestellt. Diese Tatsache hat sich inzwischen grundlegend gewandelt. Grappa und Marc eroberten die internationale Spirituosen-Szene, insbesondere in der Form des im Barrique greiften Edelbrandes. Tresterbrand steht daher den international bekannten Spirituosen in nichts mehr nach und ist in Weinbaugebieten ein bevorzugter Digestif.

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Nachlauf

Nachlauf ist ungenießbar und wird unmittelbar entsorgt

Die Destillation verwandelt Rohstoffe bzw. Maische in Edeldestillat oder Schnaps. Während des Destillationsvorganges erfolgt ein Aufkochen der alkoholhaltigen Maische. Die im Zuge dessen entstehenden Dämpfe werden in speziellen Kühlern, bis zur abschließenden Entgeistung der Maische, kondensiert.

Der Destillationsvorgang geht mit einer zielgerichteten Verdampfung von Wasser, Alkohol und verschiedenen Rohstoffen einher, die in den Herstellungszyklus des Destillates einfließen. Hierbei entstehen grundsätzlich flüchtige, leichtflüchtige und nichtflüchtige Stoffe. Unter die Kategorie der nichtflüchtigen Substanzen fallen Aminosäuren bzw. Proteine, Apfelsäure, Farbstoffe sowie Glyzerin, das natürlich in den verarbeiteten pflanzlichen Rohstoffen gebunden ist. Das Temperaturniveau im Rahmen der Destillation ist demnach nicht ausreichend, um entsprechende Substanzen vollständig zu zersetzen bzw. zu verdampfen. Nichtflüchtige Stoffe gehen entsprechend in die Schlempe über.

Leichtflüchtige Substanzen verbinden sich mit dem Destillat. Da ein Großteil derartiger Stoffe die Zusammensetzung des Destillates negativ beeinflusst und die Qualität des Endproduktes nachhaltig herabsetzt, müssen die unerwünschten Substanzen aus dem Destillat entfernt werden.

Nachlauf ist ein Nebenprodukt der Destillation

Zu diesem Zweck findet die Praxis des Fraktionierens Anwendung. Intention dieser Technik ist es, eine zuverlässige Abtrennung der leichtflüchtigen Stoffe aus dem Destillat herbeizuführen. Das Fraktionieren umfasst generell Vorlauf, Mittellauf und Nachlauf, die jeweils an unterschiedliche Komponenten gekoppelt sind. Der Mittellauf bildet das Herzstück des Destillationsvorganges, wohingegen Vor- und Nachlauf zur optimalen Qualitätssicherung von dem Destillat abzutrennen sind.

Der Nachlauf ist von hohen Alkoholkonzentrationen wie Butanol bzw. Fuselölen, Essigsäure und Propanol dominiert. Derartige Komponenten weisen einen vergleichsweise hohen Siedepunkt auf und verdampfen erst im fortgeschrittenen Brennverlauf.
Aufgrund seiner charakteristischen Komponenten ist ein stumpfer, leicht säuerlicher und schaler Geschmack ein Indikator für den Nachlauf. Verdünnte Probereihen in Verbindung mit mehrfachen Verkostungen unterstützen das kontrollierte Abtrennen der einzelnen Fraktionen. Der Nachlauf weist im Normalfall Temperaturen von rund + 86 ° C auf, die sich dank eines integrierten Thermometers im Geistrohr überprüfen lässt.

Der Nachlauf ist grundsätzlich ungenießbar. Hersteller entsorgen ihn deshalb kompromisslos und trennen ihn zielgerichtet vom delikaten Mittellauf, der für den Konsum bestimmt ist, ab.

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Obstbrand

Obstbrand ist eine hochprozentige Spirituose, die aus verschiedenen Früchten hergestellt wird. Ein Obstbrand kann zum Beispiel aus Birnen, Äpfeln, Zwetschgen, Kirschen und Mirabellen produziert werden. Die Früchte werden gemaischt und die Maische muss gären. Der Obstbrand hat einen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 Prozent. Die verwendeten Früchte sind wichtig für die Qualität des Obstbrands. Die Früchte sollten die entsprechende Genussreife haben. Bei reiferen Früchten entsteht mehr Alkohol. Der Gärungsprozess dauert einige Wochen. Nach der Gärung folgt die Destillation. Zum Schloss folgt die Lagerung in Fässern.

Es gibt unterschiedliche Sorten von Obstbränden. Der Apfelbrand gehört zu einer beliebten Sorte und wird aus Äpfeln produziert. Der Träsch ist ein Obstbrand aus Birnen und Äpfeln und kann 80 Prozent Alkohol enthalten. Beim Sliwowitz handelt es sich um einen Obstbrand aus Pflaumen. Das Zwetschgenwasser wird aus Zwetschgen hergestellt und hat einen Alkoholgehalt von ungefähr 45 Prozent. Beliebt ist auch das Kirschwasser, das 45 Prozent Alkohol enthält. Weitere Obstbrandsorten sind unter anderen Mirabellenbrand, Schlehenbrand, Birnenbrand, Quittenbrand, Brombeergeist und Himbeergeist.

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Schnaps

Schnaps ist eine hochprozentige Spirituose. Es gibt verschiedene Sorten, welche auch zum Mischen von Cocktails geeignet sind. Schnaps besteht mindestens zu 15 Prozent aus Alkohol. Schnaps wird durch das Brennen (Destillation) von natürlichen Pflanzenerzeugnissen gewonnen. Doppelt gebrannter Schnaps ist viel stärker als einfach gebrannter. Diese Spirituose wird beispielsweise aus Birnen, Äpfeln, Nüssen oder Zwetschgen hergestellt. Die Früchte oder die Teile von Früchten werden nach dem Waschen zerkleinert und dann gepresst. Die Maische, die dabei entsteht, wird angegoren. Das Brennen erfolgt danach. Es gibt gelben oder weißen Schnaps. Es handelt sich um ein klares Getränkt, welches sich durch einen typischen Geruch auszeichnet.

Der Geschmack ist leicht scharf. Es gibt unterschiedliche Schnapssorten. Branntwein zählt zu den Klassikern. Bei diesem Getränk werden Weine destilliert und verarbeitet. Der Alkoholgehalt beträgt beim Branntwein 40 Prozent. Beliebte Sorten sind Cognac und Armagnac. Beim Obstbrand wird Obst zu einer Maische verarbeitet und destilliert. Bekannte Sorten sind Kirschwasser und Apfelbrand. Zum Getreidebrand zählen Whiskey, Vodka und Korn. Rum ist ein Brand aus Zuckerrohr. Liköre haben einen hohen Zuckergehalt. Zu den Likören zählen Amaretto sowie Eierlikör. Kräuterschnaps kann aus Anis, Kümmel oder Wacholder bestehen. Schnaps solle aufgrund des hohen Alkoholgehalts maßvoll getrunken werden.